| Im
Film und im Theater ist Musik ein unmerklicher und doch entscheidender Faktor.
Stellen
Sie sich zum Beispiel eine Waldlichtung vor. Ein goldener Herbsttag
geht zu Ende, die letzen Sonnenstrahlen blinzeln durch die Birken und zaubern
ein Lichtmuster ins hohe Gras. Hier und da trudelt ein Blatt und bleibt als strahlender
Fleck zwischen den Halmen hängen. Vielleicht singt eine Amsel ihr Abendlied,
vielleicht kann man sogar Grillen zirpen hören. Eine friedliche,
angenehme Atmosphäre. Doch
zu der Amsel gesellt sich nun ein anderer Laut, der Ton eines Cellos, leise aber
unerbittlich durchgehalten. Dumpfes Herzklopfen setzt ein, und die gleiche Lichtung
jagt einem nun Schauer über den Rücken. Sicher kennen Sie
diesen Effekt aus manchem Film. Ein unterlegter Klang kann jede denkbare
Stimmung suggerieren, besonders, wenn er unbewußt erfahren wird.
Einsetzen
sollte man Musik aber äußerst bewußt. Sie beeinflußt
auf jeden Fall, sie kann beabsichtigte Wirkungen unterstützen oder behindern,
je nach dem, wie sehr der Musiker sich einfühlen konnte.
Darum arbeite ich
nach Möglichkeit schon in der Entstehungsphase eines Projektes mit, ich möchte
Bilder sehen und Geschichten hören, um die Wünsche meiner Auftraggeber
so genau wie möglich herauszufinden. Wenn dann alle an einem Strang ziehen
und das gleiche Ziel verfolgen, wird aus einzelnen Puzzleteilen schließlich
eine Gesamtheit. | Die
kleine Meerjungfrau 
Die
Rettung
mp3 (993
KB)
Der kleine Hobbit
Unterwegs
mp3
(1232 KB)
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