Das
Geheimnis
der
Orgel
Dieses
Stück haben wir in einer Mischform von Schauspiel und Figurentheater
inszeniert. In jeder Szene wird auf fröhliche Art ein musikalisches
Geheimnis aufgedeckt, welches die erstaunliche Welt der Töne
nicht nur für Kinder zugänglicher macht.
Inhalt
Die kleine
Maus Agathe sucht Zuflucht in der Orgel. Für sie ist das Instrument
ein Schloss, mit Türmen und Zinnen und einer Unmenge von Verstecken.
Nie wieder will sie ausziehen. Doch welch ein Schreck, als Herr
Schröder, der Organist seine Katze Piccicato mit zum Musizieren
bringt. Agathe beschließt, die Katze zu verjagen und steckt
einen dicken, falschen Ton in eine der Pfeifen.
Furchtbarer
Krach ist alles, was die Orgel jetzt noch von sich gibt. Herr Schröder
und Piccicato machen sich auf, den Fehler zu suchen und begeben
sich hinein in das große Instrument. Im Pfeifenwald lassen
sie die Resonanz links liegen und folgen dem C-Dur Dreiklang zum
ausgetrockneten Liedermeer. Mit Hilfe der Zuschauer wird dieses
sonderbare Gewässer wieder gefüllt und die beiden schwimmen
zur Insel des Ohrwurms. Dieser kennt sich bestens in der Orgel aus:
Er hat es pfeifen hören, der Misston hält sich hinter
dem Windkanal versteckt. Leider kann Herr Schröder hier nicht
folgen, er passt nicht durch, der Windkanal könnte verstopfen.
Schweren
Herzens stimmt Piccicato zu, den Misston allein zu fangen.
In unglaublicher
Geschwindigkeit saust er durch den Sturm und wird ausgerechnet in
Agathes Versteck geweht. Die kleine Maus ist nicht untätig
gewesen, sie hat aus Resonanzkasten, Pfeifen und allem was sie finden
konnte eine Krachmaschine gebaut. Doch selbst vor diesem Getöse
läuft der Kater nicht davon. Er kann nicht, ihm ist schwindelig.
So harmlos wirkt Piccicato jetzt, daß Agathe wagt, sich ihm
zu nähern. Sie streichelt das puschelige Fell und entdeckt,
dass Schnurren etwas ganz anderes ist, als Knurren. Als sie verspricht,
die Orgel wieder in Ordnung zu bringen, schließen die ungleichen
Musikanten sogar Freundschaft.
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