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ALLTAG
- GELD

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moneymuseum.com |
755
unter Pippin dem Kurzen schlug man aus einem
Pfund Silber 264 Denare (1 Denar wog 1,20g).
Davon wurden je 12 Denare als Prägekosten und als Schlagschatz
abgezogen, 240 Denare blieben für den Handel übrig.
Münzen wurden damals in kleinen Werkstätten mittels
Hammerprägung hergestellt. Die Stempel für Vorder-
und Rückseite waren vorgegeben, am Material konnte ein
Münzer allerdings unmerklich sparen. Das Gewicht des
Denares nahm im Laufe der Zeit immer mehr ab, entsprechend
sank der Wert.
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Karl
der Große setzte eine Münzreform durch und führte
eine neue Silberwährung mit Solidus und Pfennig ein.
Nun galt:
1 Pfund =20 Schilling (Solidus) =240 Denare (Pfennig)
Umgekehrt war 1 Solidus =12 Pfennige wert.
Der karolingische Silberpfennig und sein Halbstück (deutsch
Hälbling oder Scherf, lat. obolus) verbreiteten sich
in ganz Europa. Übrigens hat sich diese Rechenweise in
England bis 1971 erhalten.
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781
verbot Karl der Große die Annahme alter Münzen
(Kapitular Mantua).
794 erließ er auf der Synode Frankfurt, dass überall
die neuen Münzen akzeptiert werden mussten. Zu der Zeit
wog 1 Denar 1,65g.
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Was
bekam man nun für sein Geld?
| 794
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im
karolingischen Westen |
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Scheffel
Weizen |
4
Denare |
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Kuh |
14
Denare |
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Schwert
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60
Denare |
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Schwert
mit Scheide |
84
Denare |
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Pferd |
260-360
Denare |
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| 725 |
Italien |
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Sklave |
144
Denare |
| 804 |
Italien
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Sklave |
170
Denare |
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Nicht
überall wurde mit Münzen bezahlt. Besonders im südlichen
Ostseegebiet war Hacksilber gebräuchlich, Silberstangen
oder Schmuckstücke, von denen man das entsprechende Gewicht
abschnitt. Ganz im Norden tauschte man auch mit "Naturalien".
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| 944 |
im
Kiewer Rus unter Igor |
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Mann |
426
g Silber |
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Kind,
alter Mann |
200
g Silber |
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| hoher
Norden |
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Mann |
1,5
Kühe |
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