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ALLTAG
- LANDBAU
Die
Böden im frühmittelalterlichen Landbau brachten nur einen
geringen Teil der heutigen Erträge hervor. Die Ernte betrug
etwa das Vierfache der Aussaat, wovon ein Viertel als neues Saatgut
zurückgelegt wurde. Für die Viehfütterung reichte
das Getreide nicht, und so gab es entsprechend wenig Mist für
die Düngung.
Geerntet wurde mit der Sense, der halbe Halm blieb stehen und verrottete.
Man pflügte mit einem Hakenpflug, der den Boden aufriss, und
ebnete die Schollen mit einer Strauchegge ein, die aus Stämmen
und Ästen hergestellt wurde. Gesät hat man mit der Hand.
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