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Pippin
hatte schon vor seinem Tod 768 sein Reich unter seinen beiden Söhnen
aufgeteilt, nicht wie üblich in östliche und westliche
Reichsteile (Austrien und Neustrien), sondern in Nord und Süd.
Karlmann erhielt die Mittelmeerküste, Burgund und Alemannien.
Karl erhielt den Rest des Reiches von den Pyrenäen bis nach
Thüringen.
Am 9.10. 768
werden die Brüder von ihren jeweiligen Adeligen durch Akklamation
zu Königen erhoben, Karlmann in Noyon und Karl in Soissons.
Zunächst regieren sie gemeinsam, doch bald kommt es zu Unstimmigkeiten,
die wohl vor allem persönlicher Natur sind. Die ökonomische
Gleichwertigkeit der zugewiesenen Gebiete wird in Frage gestellt
und die Brüder nehmen unterschiedliche Haltungen gegenüber
den Langobarden ein.
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