|
Modelliermasse
Besorge dir vom Baumarkt eine Tüte Sägemehl.
Es wird beim Holzzuschnitt in große Säcke gepustet
und manchmal muß man warten, bis so ein Sack voll
ist.
Zuhause
kannst du mit einem feinen Küchensieb alle groben Stücke
aus dem Sägemehl entfernen. Das ist aber nicht
unbedingt nötig.
|
|

|
Rühre
eine Packung Tapetenkleister (mit Methylan)
in 2 Liter Wasser ein und lasse das Ganze quellen.
Nach ca. 20 Min. sollte ein dicker Glibber entstehen,
ähnlich fest wie Pudding.
|
|
Zum Kleister kommt ungefähr die gleiche Menge Sägemehl
-
und
dann: kneten!
Nicht aufgeben, auch wenn zuerst noch alles bröselt.
Nach und nach wird die Masse klebriger und fühlt sich
fast wie Brotteig an. Sie sieht auch so aus, aber sie schmeckt
leider nicht.
|
 |

|
Du kannst die Masse auch auf ein Brett kippen und dort
weiter kneten, bis sich ein Klumpen bildet.
Falls der er zu weich ist - mehr Sägemehl, ist er
zu hart - mehr angerührten Kleister (kein Wasser,
sonst hält es später nicht).
|
|
So sieht die fertige Masse aus und
das Modellieren losgehen:
z.B.
Kerzenleuchter, Häuser für die elektrische Eisenbahn,
eine Ritterburg
oder natürlich Puppenköpfe.
|
 |
|
Die
fertigen Stücke trocknen gut auf einem Stück Pappe.
Am besten wendest du sie etwa zwei Mal am Tag, damit die
Liegefläche auch trocknen kann und nicht platt wird.
Bei feuchtem Wetter oder schwüler Gewitterluft kann
es sein, dass dein Werk anfängt zu schimmeln, es besteht
ja aus organischem Material. Dann ist es besser, die Teile
auf eine Heizung zu legen.
|
| |
|