Fotoanleitung


Puppenköpfe

 

Du brauchst:

- Modelliermasse
- einen Becher Wasser
- Modellierwerkzeug
  (Schaschlikstab, Bleistift)

- ein Messer
- einen Löffel
- Schleifpapier
- Holzleim
- Pinsel
- Plakafarben

Formen
Aushöhlen

Anmalen


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Formen

Wenn du die Sägemehlmasse nach unserem Rezept benutzt,
kannst du gleich drauflosmodellieren.

Die Finger sind das beste Werkzeug, und bei den Feinheiten können Messer, Löffelstiele, Schaschlikstäbe oder Bleistifte genauso gut helfen, wie teure Modellierstäbchen.

Fange mit der groben Form an und arbeite dich allmählich zu den Feineiten vor.
 

 

 

Ein breites Grinsen kann ruhig mal über das Gesicht hinausrutschen, und lange Gesichter dürfen wirklich lang sein.

Vergiss nicht alle Risse gut zu verschmieren. Das geht am Besten mit ganz wenig Wasser.

Zum Schluss bohrst du ein Loch in den Hals. Wenn du später deinen Finger hineinsteckst, wird es eine Handpuppe, klebst du einen Stock ein, wird es, na was wohl?

Zum Trocknen legst du dein Werk an einen sicheren Ort und wartest drei lange Tage.


Aushöhlen

Nach drei Tagen wiegt der Kopf immer noch ziemlich viel. Als Handpuppe würde er deinen Finger in alle Richtungen biegen. Darum ist es besser, wenn du ihn aushölst.


Die Außenschicht ist inzwischen hart geworden. Vorsichtig wird ein Loch in den Hinterkopf geschnitten.





Mit einem Löffel schabst du alles heraus, was noch weich ist.
Diese Restmasse brauchst du, um den Deckel wieder aufzusetzen und um Risse zu kitten, die beim Trocknen entstanden sind.
 

Jetzt ist der Kopf ganz leicht und trotzdem sehr stabil.

Anmalen

Natürlich könntest du den Puppenkopf direkt bemalen. Allerdings ist es dann ein rauer Geselle, und die Farbe würde zu sehr einziehen.

Glatter und fester wird der Kopf, wenn du ihn solange abschleifst, bis du gerne darüber streichelst. Mittelfeines Sandpapier genügt, um eine schöne Oberfläche zu bekommen.

 

Noch ein Trick - die Grundierung!
Du gibst ungefähr 2 Eßlöffel Holzleim in einen Plastikbecher und gießt die gleiche Menge Wasser dazu. Ordentlich umrühren und das Gesicht damit bepinseln. Der Leim schließt nämlich die Poren.

Zuerst ist er weiß, aber beim Trocknen wird er ganz durchsichtig.




 


Jetzt malst du das ganze Gesicht mit einer passenden Farbe an.

Alle Stellen, die höher liegen, also näher am Licht, machst du etwas heller: den Nasenrücken, die Stirn und das Kinn.
Die Nasenseiten und das Stück zwischen Augenbrauen und Augenlidern werden dunkler gemalt.
Erkennst du auf dem Foto, was ich meine?


Am Besten hebst du dir Augen und Mund bis zum Schluß auf, dann brauchtst du nicht dauernd aufzupassen.

Ein letzter Tip:

Augen und Lippen lackieren, sie glänzen dann und sehen ganz lebendig aus.

Der Kopf ist fertig!
Nun kannst du ihm Wollhaare, ein Kopftuch, Fell, eine Mütze, einen Pott oder was immer du willst aufsetzen.
Probier es aus.

 
 


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