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Formen
Wenn du die Sägemehlmasse nach unserem Rezept benutzt,
kannst du gleich drauflosmodellieren.
Die Finger sind das beste Werkzeug, und bei den Feinheiten
können Messer, Löffelstiele, Schaschlikstäbe
oder Bleistifte genauso gut helfen, wie teure Modellierstäbchen.
Fange
mit der groben Form an und arbeite dich allmählich
zu den Feineiten vor.
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Ein
breites Grinsen kann ruhig mal über das Gesicht hinausrutschen,
und lange Gesichter dürfen wirklich lang sein.
Vergiss
nicht alle Risse gut zu verschmieren. Das geht am Besten
mit ganz wenig Wasser.
Zum Schluss bohrst du ein Loch in den Hals. Wenn du später
deinen Finger hineinsteckst, wird es eine Handpuppe, klebst
du einen Stock ein, wird es, na was wohl?
Zum Trocknen legst du dein Werk an einen sicheren Ort und
wartest drei lange Tage.
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Aushöhlen
Nach
drei Tagen wiegt der Kopf immer noch ziemlich viel. Als
Handpuppe würde er deinen Finger in alle Richtungen
biegen. Darum ist es besser, wenn du ihn aushölst.
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Die Außenschicht ist inzwischen hart geworden. Vorsichtig
wird ein Loch in den Hinterkopf geschnitten.
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Mit einem Löffel schabst du alles heraus, was noch
weich ist.
Diese Restmasse brauchst du, um den Deckel wieder aufzusetzen
und um Risse zu kitten, die beim Trocknen entstanden sind.
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Jetzt
ist der Kopf ganz leicht und trotzdem sehr stabil.
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Anmalen
Natürlich könntest du den Puppenkopf direkt
bemalen. Allerdings ist es dann ein rauer Geselle, und die
Farbe würde zu sehr einziehen.
Glatter und fester wird der Kopf, wenn du ihn solange abschleifst,
bis du gerne darüber streichelst. Mittelfeines Sandpapier
genügt, um eine schöne Oberfläche zu bekommen.
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Noch
ein Trick - die Grundierung!
Du gibst ungefähr 2 Eßlöffel Holzleim in
einen Plastikbecher und gießt die gleiche Menge Wasser
dazu. Ordentlich umrühren und das Gesicht damit bepinseln.
Der Leim schließt nämlich die Poren.
Zuerst
ist er weiß, aber beim Trocknen wird er ganz durchsichtig.
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Jetzt malst du das ganze Gesicht mit einer passenden Farbe
an.
Alle Stellen, die höher liegen, also näher am
Licht, machst du etwas heller: den Nasenrücken, die
Stirn und das Kinn.
Die Nasenseiten und das Stück zwischen Augenbrauen
und Augenlidern werden dunkler gemalt.
Erkennst du auf dem Foto, was ich meine?
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Am Besten hebst du dir Augen und Mund bis zum Schluß
auf, dann brauchtst du nicht dauernd aufzupassen.
Ein letzter Tip:
Augen
und Lippen lackieren, sie glänzen dann und sehen ganz
lebendig aus.
Der
Kopf ist fertig!
Nun kannst du ihm Wollhaare, ein Kopftuch, Fell, eine Mütze,
einen Pott oder was immer du willst aufsetzen. Probier
es aus.
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